Englisch: reference standard
Das Bezugsnormal ist ein Standard mit der höchsten verfügbaren Genauigkeit an einem betrachteten Ort, an dem die Messungen vorgenommen werden.

Im internationalen Gebrauch sind Bezugsnormale durch den Stand der Technik mit der geringstmöglichen Unsicherheit definiert und werden meist auch als Gesetz übernommen. Diese Bezugsnormale werden von den nationalen Normungsinstitutionen übernommen und sind dann Basis für die nationalen Gesetze (Eichgesetz). Für Deutschland ist das die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB).

Kalibrierlaboratorien orientieren sich an den Bezugsnormalen der PTB und Unternehmen ordnen sich an den Kalibrierlaboratorien. Sind in einem Unternehmen die Prüfmittel einem Verschleiß unterworfen, so wird es firmeninterne Bezugsnormale geben, mit denen neue Prüfmittel kalibriert werden.

So bildet sich aus dieser Kette von Normalen eine Kalibrierhierarchie.