Englisch: computer integrated manufacturing
CIM (rechnerintegrierte Fertigung) bedeutet Fertigung im Rechnerverbund und hat für eine moderne, flexible Produktion große Vorteile.

Alle Entscheidungen und Aufgaben im Werdegang eines Produktes können mit CIM von der Auftragsannahme bis zur Auslieferung bestmöglich unterstützt und beschleunigt werden. Gleichzeitig entsteht mit CIM eine lückenlose Informationskette vom Meldebestand im Lager, dem Fortschritt in der Produktion eines Auftrags bis hin zum Auslastungsgrad einer Maschine.

Einsatz computerunterstützter Systeme

Die Warenproduktion erfolgt gewöhnlich in drei Schritten:

1. Schritt: Entwickeln und Konstruieren
2. Schritt: Produktion planen und steuern (PPS)
3. Schritt: Fertigen und kontrollieren

Meistens sind diese Schritte den Abteilungen Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Fertigung zugeordnet. In jeder Abteilung gibt es in normalen Betrieben eigene Regeln und Methoden, um einen Auftrag abzuwickeln. Für diese Zwecke werden Computerprogramme eingesetzt, die dafür speziell entwickelt worden sind.

In der Konstruktion werden beispielsweise 2-D- und 3-D-CAD-Programme eingesetzt. CAD (engl. computer aided design, computerunterstütztes Konstruieren) ermöglicht das Zeichnen und Gestalten von Bauteilen, -gruppen, und -elementen in zweidimensionaler (2-D) und dreidimensionaler (3-D) Ansicht. Die Zeichnungen entstehen also nicht mehr auf einem Zeichenbrett mit Tusche und Lineal, sondern am Bildschirm. Änderungen von Zeichnungen oder Umkonstruktionen sind mit CAD sehr viel einfacher und Kosten sparender durchführbar. Über eine Bauteilbibliothek mit Normteilen (Schrauben, Lager, Stifte usw.) wird das Zeichnen schneller. Mit einem CAE-Programm (engl. computer aided engineering, computerunterstütztes Berechnen) können Bauteile oder -elemente, z.B. Schraubenfestigkeiten und Schweißnahtdicken, ausgelegt werden.


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