Lexikon A
Lexikon A
Das Industrie-Lexikon (Alles über industrielle Normen, Qualitätsmanagement und Messtechnik) +++ Beispielartikel: 'Arbeitszimmer', 'Arbeitsvorbereitung', 'Anforderung'
English: Agility / Español: Agilidad / Português: Agilidade / Français: Agilité / Italiano: Agilità
Agilität im Industrie Kontext bezieht sich auf die Fähigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation, schnell und effizient auf Veränderungen in der Umwelt, dem Markt oder den internen Bedingungen zu reagieren. Agilität umfasst Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Schnelligkeit in Entscheidungsfindungsprozessen sowie die Implementierung von Veränderungen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen oder zu erhalten.
English: Agrarian society / Español: Sociedad agraria / Português: Sociedade agrária / Français: Société agraire / Italiano: Società agricola
Die Agrargesellschaft bezeichnet eine historische und sozioökonomische Formation, in der die Landwirtschaft den dominierenden Wirtschaftszweig darstellt und die gesellschaftliche Struktur prägt. Als Gegenbegriff zur Industriegesellschaft markiert sie eine Phase der menschlichen Entwicklung, die durch manuelle Produktionsweisen, geringe Arbeitsteilung und eine enge Bindung an natürliche Ressourcen gekennzeichnet ist. Im Kontext der Industrie bildet die Agrargesellschaft den Ausgangspunkt für die Transformation hin zu mechanisierten und urbanisierten Produktionsformen.
Der Agrarhandel umfasst die Übertragung (Kauf und Verkauf = Handel) von landwirtschaftlichen Erzeugnissen (Agrargütern).
English: Accreditation / Español: Acreditación / Português: Acreditação / Français: Accréditation / Italiano: Accreditamento
Die Akkreditierung ist ein zentrales Verfahren in der Industrie, um die Kompetenz und Zuverlässigkeit von Prüflaboren, Zertifizierungsstellen und Inspektionsorganisationen nachzuweisen. Sie dient als unabhängige Bestätigung, dass eine Einrichtung internationale Normen erfüllt und somit vertrauenswürdige Ergebnisse liefert. Besonders in regulierten Branchen wie der Luftfahrt, dem Gesundheitswesen oder der Energiewirtschaft ist sie unverzichtbar.
English: Accumulator / Español: Acumulador / Português: Acumulador / Français: Accumulateur / Italiano: Accumulatore
Ein Akkumulator ist ein zentrales Bauelement in industriellen Systemen, das Energie in verschiedenen Formen speichert und bei Bedarf wieder abgibt. Im industriellen Kontext dient er primär zur Pufferung von Druckenergie in hydraulischen Anlagen oder zur Speicherung elektrischer Energie in stationären Anwendungen. Die Funktionsweise und Bauart variieren je nach Einsatzgebiet, wobei stets die Effizienz der Energiespeicherung und -rückgewinnung im Vordergrund steht.
Etwa 30\%ige Schwefelsäure (H2SO4)
Siehe auch:
"Akkumulatorensäure" findet sich im
English: acquisition of tender contracts
Die systematische Akquisition von Ausschreibungsaufträgen ist für Unternehmen im Industrieumfeld nicht nur eine Chance, sondern zunehmend eine strategische Notwendigkeit. Öffentliche und private Ausschreibungen bieten ein stabiles, planbares Auftragsvolumen – allein in Deutschland werden jährlich Projekte im Wert von rund 500 Milliarden Euro ausgeschrieben. Diese Auftragsquelle ist nicht nur konjunkturunabhängig, sondern ermöglicht auch langfristige Partnerschaften mit institutionellen und gewerblichen Kunden.
English: Share
Der Begriff "Aktie" bezeichnet eine handelbare Wertpapierform, die eine Beteiligung am Kapital eines Unternehmens repräsentiert. Der Besitz von Aktien gewährt dem Inhaber bestimmte Rechte und ermöglicht es, am Erfolg und Gewinn des Unternehmens teilzuhaben. Dieser Artikel erörtert ausführlich die Bedeutung von Aktien in der Industrie, beleuchtet Beispiele für den Aktienhandel, betrachtet die damit verbundenen Risiken und Nutzen, diskutiert historische Entwicklungen und rechtliche Grundlagen. Zusätzlich werden Empfehlungen für Investoren gegeben und ähnliche Finanzinstrumente aufgeführt.
Englisch: public limited company, PLC, joint stock company, limited company
Die Aktiengesellschaft ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit deren Gesellschafter (Aktionäre) mit Einlagen auf das in Aktien aufgeteilte Grundkapital beteiligt sind. Die Gesellschafter haften nicht persönlich, sondern nur mit ihrer Einlage für die Schulden der Aktiengesellschaft. Eine Aktiengesellschaft (AG) muss von mindestens einem Aktionär gegründet werden. Alle Aktionäre müssen zusammen mindestens 50 K€ (50.000 Euro) als Grundkapital zur Anmeldung beim Handelsregister zeichnen bzw. einzahlen. Interne Handlungsvorschriften und -beschränkungen regelt das Aktiengesetz. Organe sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung. Aktien können auf die Namen der Aktionäre lauten sowie als Inhaberaktien ausgegeben werden. Sie können privat bzw. nach einem Börsengang (vgl. IPO, going public) auch öffentlich gehandelt werden. Eine Kapitalbeschaffung im Unternehmen kann durch Aktienemission erfolgen.
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